Wenn man unter Windows eine Datei löscht, bleibt der Inhalt zunächst vollständig erhalten, nur der Dateiname wird entfernt. Mit einem Spezialprogramm kann man die Datei oft vollständig wiederherstellen.
Erst wenn der Speicherplatz der Datei von einer anderen, z.B. neu angelegten Datei, überschrieben wird, kann man auf den Dateiinhalt nicht mehr zugreifen. Je nach freiem Speicherplatz auf der Festplatte werden aber neue Dateien zunächst woanders abgelegt, so dass noch lange auf den Inhalt der gelöschten Datei zugegriffen werden kann.
Der in TraXEx integrierte Datenschredder überschreibt beim Löschen von Spuren ihre Speicherbereiche sofort mit Nullen oder zufälligen Zeichen und verhindert so eine Wiederherstellung wirkungsvoll. So wird Ihre Privatsphäre noch besser geschützt.
Die Einstellung wirkt sich sofort auf jeden Löschvorgang aus, den Sie mit TraXEx durchführen.
Sie können Ihre Daten auf verschiedene Arten vernichten, dazu stehen Ihnen verschiedene Algorithmen zur Verfügung. Die Angaben in Klammern geben an, wie oft eine Datei vor dem Löschen überschrieben wird:
Die drei zuletzt genannten Algorithmen überschreiben die Daten nach unterschiedlichen zertifizierten Verfahren, die unter anderem durch das US-Verteidigungsministerium entwickelt wurden.
Hinweis Beachten Sie, dass das Schreddern die Sicherheit erhöht, aber den Löschvorgang verlangsamt. Dabei ist das einmalige Überschreiben mit Nullen am unsichersten, aber am schnellsten. Der Gutmann-Algorithmus ist am sichersten, aber auch am langsamsten.
Aktivieren Sie diese Option, so wird jede Datei vor dem Löschen umbenannt. Dazu werden per Zufallsgenerator ein zufälliger Dateiname und ein zufälliges Dateidatum vergeben. Damit wird eine Rekonstruktion erschwert bzw. unmöglich gemacht. Beachten Sie, dass das Umbenennen den Löschvorgang etwas verlangsamt.
Folgende Dateien/Einträge können aus technischen Gründen nicht geschreddert werden:
Setzt alle Einstellungen des Datenschredders auf die Standardwerte zurück.